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Teleobjektiv

Telekonverter Redaktion Teleobjektiv · Stand

Wie Sie die Brennweite Ihres Teleobjektivs verlängern können

Inhalt 15 Abschnitte

Telekonverter: eine Einführung

Ein Telekonverter, auch Extender oder Brennweitenverlängerer genannt, ist ein kurzes optisches Zwischenstück, das zwischen Kamera und Objektiv sitzt. Er verlängert die Brennweite des angesetzten Objektivs um einen festen Faktor, meist 1,4× oder 2×. Aus einem 200-mm-Objektiv werden so 280 mm beziehungsweise 400 mm.

Für Motive, an die Sie nicht näher herankommen, etwa Wildtiere, Vögel oder Sport vom Spielfeldrand, ist das ein Weg zu mehr Reichweite, ohne ein zweites, längeres Teleobjektiv anzuschaffen und mitzutragen. Ein Konverter ist deutlich kleiner und leichter als ein längeres Objektiv und meist auch günstiger. Der Gewinn hat aber Folgen: Sie verlieren Lichtstärke, oft auch etwas Autofokusleistung und Bildqualität. Wie stark, hängt vor allem vom Grundobjektiv und vom Faktor ab.

Wie Brennweite, Bildwinkel und Lichtstärke grundsätzlich zusammenhängen, erklärt der Überblick zu den Grundlagen der Optik.

Funktionsweise von Telekonvertern

Im Konverter sitzt eine Linsengruppe mit negativer Brechkraft. Sie vergrößert das Bild, das das Objektiv entwirft, und verteilt es auf eine größere Fläche. Auf den Sensor fällt dadurch nur der mittlere Teil dieses Bildes, gestreckt um den Konverterfaktor. Das Ergebnis wirkt wie ein Objektiv mit längerer Brennweite: Der Bildwinkel wird kleiner, das Motiv erscheint größer.

Rechnerisch multiplizieren Sie die Brennweite mit dem Faktor: 200 mm × 1,4 = 280 mm, 200 mm × 2 = 400 mm. Den Bildwinkel erhalten Sie mit der Formel Bildwinkel = 2·arctan(Sensordiagonale / (2·Brennweite)). An Kleinbild mit einer Sensordiagonale von etwa 43,3 mm hat ein 200-mm-Objektiv einen diagonalen Bildwinkel von rund 12,4 Grad, mit 2×-Konverter sind es rund 6,2 Grad. Mehr dazu finden Sie im Ratgeber zu Telebrennweiten und Bildwinkel.

Weil dieselbe Lichtmenge auf eine größere Bildfläche verteilt wird, wird das Bild dunkler. Die Öffnung des Objektivs bleibt gleich groß, die Brennweite wächst, also steigt die Blendenzahl um denselben Faktor. Ein 1,4×-Konverter kostet eine Blendenstufe, ein 2×-Konverter zwei. Das ist Physik und kein Qualitätsmangel: Auch ein sehr guter Konverter kann diesen Verlust nicht vermeiden.

Ebenso vergrößert der Konverter die Schwächen des Objektivs mit. Restunschärfe, Farbsäume und Kontrastschwächen des Grundobjektivs werden um den Faktor gestreckt, dazu kommen die Fehler der Konverterlinsen selbst. Ein gutes Ergebnis setzt deshalb vor allem ein scharfes, gut korrigiertes Grundobjektiv voraus.

Vor- und Nachteile von Methoden zur Verlängerung der Brennweite

Ein Telekonverter ist nicht der einzige Weg zu einem engeren Bildausschnitt. Die Übersicht ordnet die üblichen Methoden ein.

MethodeVorteileNachteile
TelekonverterEchte Verlängerung der Brennweite, klein und leicht, meist günstiger als ein zweites ObjektivEine bzw. zwei Blendenstufen Lichtverlust, Fehler des Objektivs werden mitvergrößert, Autofokus oft langsamer, nur an freigegebenen Objektiven nutzbar
Längeres ObjektivVolle Lichtstärke der Konstruktion, optisch auf diese Brennweite abgestimmtGrößer, schwerer, meist teurer
Kamera mit kleinerem Sensor (Crop)Engerer Bildwinkel mit demselben ObjektivDie Brennweite bleibt gleich; der Gewinn entspricht einem Zuschnitt und hängt von der Pixeldichte ab
Zuschnitt oder digitaler ZoomOhne Zusatzgerät, auch nachträglich möglichWeniger Pixel, sichtbarer Detailverlust bei starkem Zuschnitt
BajonettadapterErlaubt Objektive eines anderen Systems, sofern der Hersteller den Adapter freigibtVerlängert die Brennweite nicht; Autofokus und andere Funktionen können eingeschränkt sein

Wahl des richtigen Telekonverters

Ob sich ein Konverter lohnt, entscheidet weniger der Konverter allein als die Kombination aus Kamera, Objektiv und Motiv. Diese Punkte sollten Sie vor dem Kauf klären:

  • Kompatibilität: Konverter sind an ein Bajonett gebunden und meist nur für bestimmte Objektive freigegeben. Die Hersteller veröffentlichen dazu Listen. Maßgeblich ist diese Herstellerangabe, nicht die Bauform oder der Name.
  • Verlängerungsfaktor: Ein 1,4×-Konverter bringt 40 Prozent mehr Brennweite bei einer Blendenstufe Verlust, ein 2×-Konverter verdoppelt die Brennweite und kostet zwei Stufen. Beispiel: Ein Telezoom mit 400 mm und f/5,6 am langen Ende wird mit 1,4× zu 560 mm bei f/8, mit 2× zu 800 mm bei f/11.
  • Effektive Blende und Autofokus: Je nach Kamera arbeitet der Autofokus nur bis zu einer bestimmten effektiven Blende zuverlässig. Welche das ist, steht in den Angaben des Kameraherstellers. Prüfen Sie das vor allem bei lichtschwachen Telezooms und beim 2×-Faktor.
  • Bildqualität: Wie gut eine bestimmte Kombination abbildet, lässt sich nicht aus dem Datenblatt ablesen. Lesen Sie unabhängige Tests oder leihen Sie den Konverter vor dem Kauf aus. Vergleichen Sie dabei eine Aufnahme mit Konverter mit einem entsprechend vergrößerten Ausschnitt ohne Konverter.
  • Grundobjektiv: Ein Konverter lohnt sich vor allem an einem Objektiv, das schon offenblendig scharf abbildet. An einem schwachen Objektiv bringt auch ein guter Konverter wenig zusätzliches Detail.

Kompatibilität mit Objektiven

Ob ein Konverter an ein Objektiv passt, entscheidet nicht allein das Bajonett. Bei vielen Konvertern ragt die vordere Linsengruppe in das Objektiv hinein. An Objektiven, deren hinterste Linse weit hinten sitzt, ist das mechanisch nicht möglich und kann beide Teile beschädigen. Hersteller wie Canon, Nikon, Sony oder Fujifilm geben ihre Konverter deshalb nur für bestimmte Teleobjektive frei, typischerweise lange Festbrennweiten und einige Telezooms.

  • Objektivtyp: Telekonverter sind für Telebrennweiten gebaut. Standard- und Weitwinkelzooms gehören in aller Regel nicht zu den freigegebenen Objektiven.
  • Herstellerangabe: Halten Sie sich an die Kompatibilitätsliste des Konverterherstellers. Das gilt für Konverter der Kamerahersteller ebenso wie für Konverter von Objektivherstellern.
  • Bajonett: Ein Konverter für ein Bajonett, etwa Canon RF, Nikon Z oder Sony E, passt nur an dieses System. Ein Konverter lässt sich nicht einfach mit einem Bajonettadapter in ein anderes System übertragen.
  • Autofokus: Ob und wie schnell der Autofokus mit Konverter arbeitet, hängt von Kamera, Objektiv und effektiver Blende ab. Die Bedienungsanleitungen von Kamera und Objektiv nennen die Einschränkungen.
  • Datenübertragung: Konverter mit elektrischen Kontakten melden der Kamera in der Regel die verlängerte Brennweite und die geänderte Blende. So stimmen Belichtungsmessung und Bilddaten.

Einbau und Handhabung von Telekonvertern

Der Konverter wird wie ein Objektiv angesetzt. Arbeiten Sie dabei möglichst an einem windgeschützten, staubarmen Ort, denn beim Wechsel liegen Sensor und Hinterlinsen offen.

  • Einbau:
    • Schalten Sie die Kamera aus und nehmen Sie das Objektiv ab. Halten Sie die Bajonettöffnung der Kamera dabei nach unten.
    • Setzen Sie den Konverter in der Reihenfolge an, die der Hersteller angibt, und achten Sie auf die Ausrichtungsmarkierungen. Er muss hörbar einrasten.
    • Setzen Sie dann das Objektiv auf den Konverter. Bei schweren Objektiven tragen Sie die Kombination an der Stativschelle des Objektivs, nicht an der Kamera.
  • Handhabung:
    • Prüfen Sie nach dem Einschalten, ob Autofokus und Blendenanzeige plausibel arbeiten.
    • Rechnen Sie bei der Verschlusszeit mit der verlängerten Brennweite. Die Faustregel ohne Stabilisator lautet: Verschlusszeit höchstens 1/(äquivalente Brennweite). 280 mm an Kleinbild verlangen also etwa 1/320 s, an APS-C mit Faktor 1,5 entsprechen sie rund 420 mm, also etwa 1/500 s.
    • Ein Bildstabilisator hilft gegen Verwackeln, nicht gegen Bewegungsunschärfe des Motivs. Bei Tieren und Sport brauchen Sie deshalb trotzdem kurze Zeiten.
  • Praktische Hinweise:
    • Bringen Sie die Ausrüstung bei großen Temperaturwechseln in der Tasche langsam auf Umgebungstemperatur, damit sich kein Kondenswasser auf den Linsen bildet.
    • Setzen Sie nach dem Abnehmen sofort beide Deckel auf den Konverter.

Einfluss auf die Bildqualität

Ein Konverter fügt dem optischen System zusätzliche Linsen hinzu und vergrößert das Bild. Beides wirkt sich auf das Ergebnis aus:

  • Mitvergrößerte Objektivfehler: Was das Grundobjektiv an Unschärfe und Farbsäumen zeigt, wird um den Faktor gestreckt. Beim 2×-Konverter fällt das stärker auf als beim 1,4×-Konverter.
  • Abblenden und Beugung: Abblenden um etwa eine Stufe kann Abbildungsfehler mindern. Beugung begrenzt die Schärfe dagegen bei kleinen Öffnungen, also hohen Blendenzahlen. Weil der Konverter die effektive Blendenzahl erhöht, erreichen Sie diesen Bereich mit 2×-Konverter früher.
  • Kontrast: Zusätzliche Glasflächen erzeugen etwas mehr Streulicht. Eine Gegenlichtblende am Objektiv hilft, vor allem bei seitlichem Licht.
  • Randabdunklung: Wie stark die Ecken dunkler werden, hängt von der Kombination ab. Eine Profilkorrektur in der RAW-Entwicklung gleicht das aus, sofern es ein passendes Profil gibt.
  • Autofokus: Ein langsamerer Autofokus mindert nicht die Bildqualität an sich, kostet aber Treffer bei schnellen Motiven.

Ob der Konverter mehr Detail bringt als ein Zuschnitt ohne Konverter, hängt vom Objektiv und vom Sensor ab. Ein direkter Vergleich mit eigenen Aufnahmen beantwortet die Frage am zuverlässigsten.

Lichtverlust durch Telekonverter

Die Blendenzahl ist das Verhältnis von Brennweite zum Durchmesser der wirksamen Öffnung. Der Konverter verlängert die Brennweite, die Öffnung bleibt gleich. Deshalb steigt die Blendenzahl um den Konverterfaktor:

  • Ein 1,4×-Telekonverter kostet eine Blendenstufe.
  • Ein 2×-Telekonverter kostet zwei Blendenstufen.
Grundobjektivmit 1,4×mit 2×
f/2,8f/4f/5,6
f/4f/5,6f/8
f/5,6f/8f/11

Für dieselbe Belichtung brauchen Sie also pro verlorener Stufe die doppelte Belichtungszeit oder die doppelte ISO-Empfindlichkeit. Bei bewegten Motiven ist eine längere Zeit oft keine Option, dann bleibt nur eine höhere ISO mit mehr Bildrauschen.

Auf die Schärfentiefe wirken zwei Effekte: Die längere Brennweite verringert sie, die höhere Blendenzahl vergrößert sie. Bei gleichem Aufnahmeabstand überwiegt die Brennweite, weil sie stärker eingeht. Mit Konverter wird die Schärfentiefe deshalb geringer, etwa so wie bei einem entsprechenden Zuschnitt. Mehr zum Zusammenspiel finden Sie im Ratgeber zu Lichtstärke, Schärfentiefe und Bokeh.

So gleichen Sie den Lichtverlust aus:

  • Kombinieren Sie den Konverter mit einem lichtstarken Grundobjektiv. Ein f/2,8-Objektiv mit 1,4×-Konverter erreicht noch f/4.
  • Nutzen Sie für ruhende Motive ein Stativ oder Einbeinstativ, um längere Zeiten verwacklungsfrei zu halten.
  • Fotografieren Sie, wenn möglich, bei gutem Licht. Die Reflexionsverluste der Konverterlinsen sind gering; den Hauptverlust bestimmt der Faktor, nicht die Verarbeitung.

Einsatzmöglichkeiten und Rechenbeispiele

Konverter spielen ihre Stärke dort aus, wo Abstand zum Motiv unvermeidlich ist. Welche Brennweiten für welche Motive üblich sind, zeigt der Ratgeber zu Brennweiten und Einsatzzwecken.

  • Wildtiere und Vögel: Ein 300-mm-Objektiv mit f/4 wird mit 2×-Konverter zu 600 mm bei f/8. So können Sie scheue Tiere aus größerem Abstand aufnehmen, ohne sie zu stören. Bei schwachem Licht in der Dämmerung wird die effektive Blende allerdings schnell zum Engpass.
  • Sport: Ein 70-200-mm-Zoom mit f/2,8 wird mit 1,4× zu 98-280 mm bei f/4, mit 2× zu 140-400 mm bei f/5,6. In Hallen mit wenig Licht ist der 1,4×-Faktor oft der tragfähigere Kompromiss.
  • Landschaft: Mit Teleobjektiv und Konverter lassen sich entfernte Gipfel oder einzelne Bildelemente herausgreifen. Über große Entfernungen begrenzen Dunst und flimmernde Luft die Detailwiedergabe oft stärker als die Optik.
  • Porträt: Hier ist ein Konverter selten nötig. An einem dafür freigegebenen Telezoom vergrößert er den Arbeitsabstand. Porträtfestbrennweiten sind häufig nicht für Konverter vorgesehen; prüfen Sie die Herstellerangabe.
  • Nahaufnahmen: An einem freigegebenen Makro-Teleobjektiv bleibt die Naheinstellgrenze gleich, der Abbildungsmaßstab steigt aber um den Faktor. Aus 1:1 wird mit 1,4×-Konverter 1,4:1. Alternativ erreichen Sie denselben Maßstab aus größerem Abstand.

Tipps für bessere Ergebnisse mit Konverter

  • Gutes Grundobjektiv: Je schärfer und lichtstärker das Objektiv, desto mehr Reserven bleiben nach der Verlängerung.
  • Stabile Haltung: Bei langen Brennweiten zeigt sich jede Bewegung. Stativ, Einbeinstativ oder eine feste Auflage helfen.
  • Kurze Verschlusszeiten: Rechnen Sie mit der verlängerten äquivalenten Brennweite und wählen Sie bei bewegten Motiven lieber eine höhere ISO.
  • Leicht abblenden: Probieren Sie eine Stufe über der Offenblende aus, aber vermeiden Sie sehr hohe Blendenzahlen wegen der Beugung.
  • Fokus kontrollieren: Nutzen Sie ein kleines Autofokusfeld. Wenn der Autofokus bei wenig Licht pumpt, fokussieren Sie manuell mit Sucherlupe.
  • Gegenlichtblende und RAW: Die Blende mindert Streulicht, RAW-Dateien lassen mehr Spielraum für Kontrast- und Randkorrekturen.
  • Luftflimmern meiden: Über warmem Boden oder Wasser verschlechtert flimmernde Luft das Bild. Morgens und abends sind die Bedingungen oft ruhiger.

Vor- und Nachteile von Telekonvertern

  • Vorteile:
    • Echte Brennweitenverlängerung mit vorhandenem Objektiv
    • Klein und leicht, passt in jede Fototasche
    • Meist günstiger als ein zusätzliches, längeres Teleobjektiv
  • Nachteile:
    • Lichtverlust von einer oder zwei Blendenstufen
    • Fehler des Grundobjektivs werden mitvergrößert
    • Autofokus oft langsamer, je nach Kamera nur bis zu einer bestimmten effektiven Blende
    • Nur an den vom Hersteller freigegebenen Objektiven nutzbar

Pflege und Wartung von Telekonvertern

  • Reinigung: Entfernen Sie Staub zuerst mit Blasebalg oder weichem Pinsel und wischen Sie erst dann mit einem sauberen Mikrofasertuch und etwas Linsenreinigungsflüssigkeit. So vermeiden Sie Kratzer in der Vergütung.
  • Aufbewahrung: Lagern Sie den Konverter mit beiden Deckeln in einem gepolsterten Fach, trocken und ohne große Temperaturschwankungen.
  • Kontakte: Halten Sie die elektrischen Kontakte sauber und trocken, sonst kann die Kommunikation mit Kamera und Objektiv ausfallen.
  • Sichtprüfung: Kontrollieren Sie gelegentlich Linsen und Bajonett auf Kratzer, Pilzbefall oder Verformungen. Einen beschädigten Konverter sollten Sie vom Fachservice prüfen lassen.
  • Ansetzen ohne Kraft: Lässt sich der Konverter nicht leicht ansetzen, brechen Sie ab und prüfen Sie Markierungen und Herstellerfreigabe.

Alternative Methoden zur Brennweitenverlängerung

  • Crop-Faktor: Eine Kamera mit APS-C- oder Micro-Four-Thirds-Sensor verändert nicht die Brennweite des Objektivs, sondern den Bildwinkel. Ein 300-mm-Objektiv bleibt 300 mm, zeigt an APS-C aber den Bildausschnitt, den an Kleinbild etwa 450 mm zeigen würden, an Micro Four Thirds etwa 600 mm. Das entspricht einem Zuschnitt. Ob dabei mehr Detail entsteht, hängt von der Pixeldichte des Sensors ab.
  • Längeres Objektiv: Ein Objektiv mit der gewünschten Brennweite bietet die volle Lichtstärke seiner Konstruktion und ist optisch auf diese Brennweite abgestimmt. Dafür ist es größer und schwerer.
  • Zuschnitt und digitaler Zoom: Beides vergrößert nur einen Bildausschnitt. Das kostet Pixel und damit Detail, ist für moderate Ausschnitte aber oft ausreichend und braucht kein Zubehör.
  • Bajonettadapter: Ein Adapter verbindet Objektive eines anderen Systems mit Ihrer Kamera, verändert aber die Brennweite nicht. Nutzen Sie nur Adapter, die der Hersteller für die Kombination freigibt.

Kurz gesagt

  • Ein Telekonverter multipliziert die Brennweite mit seinem Faktor: 1,4× kostet eine Blendenstufe, 2× zwei.
  • Er funktioniert nur an den vom Hersteller freigegebenen Objektiven und vergrößert deren Schwächen mit.
  • Ein kleinerer Sensor oder ein Zuschnitt verändert den Bildwinkel, nicht die Brennweite.
  • Prüfen Sie vor dem Kauf Autofokusgrenze und Bildqualität Ihrer Kombination, am besten mit einem geliehenen Konverter.

Häufige Fragen zur Verlängerung der Brennweite von Teleobjektiven

Was ist ein Telekonverter?

Ein Telekonverter ist ein optisches Zwischenstück, das zwischen Kamera und Objektiv sitzt und die Brennweite um einen festen Faktor verlängert, meist 1,4× oder 2×. Aus 200 mm werden so 280 mm oder 400 mm.

Wie beeinflusst ein Telekonverter die Lichtstärke?

Die Blendenzahl steigt um den Konverterfaktor. Ein 1,4×-Konverter kostet eine Blendenstufe, ein 2×-Konverter zwei. Aus f/4 wird also f/5,6 beziehungsweise f/8. Sie brauchen dann längere Belichtungszeiten oder eine höhere ISO.

Was sind die Vorteile von Telekonvertern?

Ein Konverter verlängert die Brennweite eines vorhandenen Teleobjektivs, ist klein und leicht und meist günstiger als ein zusätzliches, längeres Objektiv.

Welche Nachteile haben Telekonverter?

Sie verlieren eine oder zwei Blendenstufen Licht, Schwächen des Grundobjektivs werden mitvergrößert, und der Autofokus arbeitet oft langsamer. Außerdem passt ein Konverter nur an die vom Hersteller freigegebenen Objektive.

Wie wähle ich den richtigen Telekonverter aus?

Prüfen Sie zuerst die Kompatibilitätsliste des Herstellers für Ihr Objektiv und Ihr Bajonett. Wählen Sie dann den Faktor nach benötigter Reichweite und verfügbarem Licht, und klären Sie in den Kameraangaben, bis zu welcher effektiven Blende der Autofokus arbeitet. Unabhängige Tests oder ein geliehener Konverter zeigen, wie gut Ihre Kombination abbildet.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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