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Teleobjektiv-Hersteller: Systeme, Drittanbieter, Unterschiede
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Inhalt 22 Abschnitte
Zwei Gruppen von Objektivherstellern
Wer ein Teleobjektiv sucht, begegnet zwei Arten von Herstellern. Kamerahersteller wie Canon, Nikon, Sony, Fujifilm oder OM System bauen Objektive für ihr eigenes Bajonett und stimmen sie auf ihre Kameras ab. Drittanbieter wie Tamron, Sigma, Samyang oder Tokina fertigen Objektive für mehrere Systeme, teils mit Autofokus, teils rein manuell. Dazu kommen Traditionsmarken wie Zeiss, Leica und Voigtländer sowie Anbieter von Kino-Objektiven, die für die Fotografie nur am Rand eine Rolle spielen.
Welcher Hersteller infrage kommt, entscheidet sich zuerst am Bajonett. Ein Objektiv passt nur an Kameras mit dem passenden Bajonett oder über einen Adapter, den der Hersteller freigibt. Erst danach lohnt der Blick auf Brennweite, Lichtstärke und Ausstattung. Wie Brennweite und Einsatz zusammenhängen, beschreibt der Ratgeber zu Brennweiten und Einsatzzwecken.
Diese Seite nennt keine Rangfolge und keine Einzelmodelle. Sie ordnet ein, wofür die Hersteller stehen, welche Bezeichnungen Sie in Objektivnamen finden und wo die Unterschiede zwischen Kamerahersteller und Drittanbieter liegen. Die Bildqualität eines Objektivs hängt von seiner Konstruktion und vom einzelnen Exemplar ab, nicht vom Namen auf dem Tubus. Die Begriffe dahinter erklären die Grundlagen der Optik.
Worauf es bei der Herstellerwahl ankommt
Fünf Punkte unterscheiden die Angebote stärker als der Markenname:
- Bajonett und Sensorformat: Das Bajonett legt fest, welche Objektive mechanisch und elektronisch zu Ihrer Kamera gehören. Objektive für Vollformat lassen sich meist auch an APS-C-Gehäusen nutzen, der Bildwinkel wird dort enger. Objektive für APS-C sind an Vollformat nur eingeschränkt verwendbar. Maßgeblich ist stets die Herstellerangabe zur Kamera.
- Autofokus-Antrieb: Ultraschall-, Linear- und Schrittmotoren unterscheiden sich in Tempo, Geräusch und Eignung für Video. Bei Tieren und Sport zählt ein schneller, zuverlässiger Antrieb mehr als bei Landschaftsaufnahmen.
- Bildstabilisierung: Sie hilft gegen Verwackeln aus der Hand, nicht gegen die Bewegung des Motivs. Jeder Hersteller nennt sein System anders, die Stufenangaben stammen aus dem jeweiligen Messverfahren.
- Bauweise: Gewicht, Länge, Innenfokus, Stativschelle und Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser unterscheiden sich von Gattung zu Gattung stärker als von Marke zu Marke.
- Einordnung nach Preisklasse: Kamerahersteller decken von der Einsteiger- bis zur Oberklasse alles ab. Drittanbieter bieten häufig Alternativen in der Einsteiger- und Mittelklasse, in manchen Reihen auch darüber.
Bezeichnungen der Hersteller im Überblick
Die Tabelle nennt, wie die Hersteller ihre Systeme und Stabilisatoren bezeichnen. Sie sagt nichts über Leistung aus, sondern hilft beim Lesen von Objektivnamen und Datenblättern.
| Hersteller | Bajonette (Auswahl) | Bezeichnung des Stabilisators |
|---|---|---|
| Canon | EF, EF-S, RF, RF-S | IS |
| Nikon | F, Z | VR |
| Sony | E, A | OSS |
| Tamron | mehrere Systeme | VC |
| Sigma | mehrere Systeme | OS |
| Fujifilm | X, GF | OIS |
| OM System (früher Olympus) | Micro Four Thirds | je nach Modell, teils im Zusammenspiel mit dem Gehäuse (Sync IS) |
| Leica | M, L | bei M-Objektiven keiner |
| Samyang, Zeiss, Voigtländer | mehrere Systeme | meist keiner, rein optische Konstruktion |
Canon: EF, EF-S und RF
Canon baut Objektive für die eigenen EOS-Systeme. Für Spiegelreflexkameras gibt es EF-Objektive für Vollformat und EF-S-Objektive für APS-C, wo der Crop-Faktor etwa 1,6 beträgt. Für die spiegellosen EOS-R-Kameras gilt das RF-Bajonett, inzwischen auch mit RF-S-Objektiven für APS-C.
EF-Objektive lassen sich über einen Adapter von Canon an EOS-R-Kameras nutzen. RF-Objektive sind dagegen für spiegellose Gehäuse gebaut und gehören nicht an Spiegelreflexkameras. Der Stabilisator heißt bei Canon IS (Image Stabilizer), als Autofokus-Antriebe begegnen Ihnen USM (Ultraschallmotor) und STM (Schrittmotor). Ein L im Namen kennzeichnet die professionelle Linie des Herstellers, oft mit besserer Abdichtung.
Nikon: F-Bajonett und Z-Bajonett
Nikon bedient mit dem F-Bajonett seit Jahrzehnten Spiegelreflexkameras und mit dem Z-Bajonett seit 2018 die spiegellosen Modelle. Das Kürzel DX steht für Objektive mit APS-C-Bildkreis (Crop-Faktor etwa 1,5), FX für Vollformat. Der Stabilisator heißt VR (Vibration Reduction). AF-S bedeutet, dass der Fokusmotor im Objektiv sitzt, was bei Einsteiger-Gehäusen ohne eigenen Motor Voraussetzung für den Autofokus ist.
Das Z-Bajonett hat einen größeren Durchmesser und ein kürzeres Auflagemaß, was den Konstruktionsspielraum der Optik erweitert. Für F-Objektive an Z-Kameras bietet Nikon einen eigenen Adapter an; welche Funktionen erhalten bleiben, nennt die Herstellerangabe. Die Zusätze ED und FL bezeichnen Glaselemente, die Farbfehler verringern sollen.
Sony: E-Mount und A-Mount
Sony setzt auf das E-Mount für spiegellose Kameras. FE steht für Objektive mit Vollformat-Bildkreis, E für solche, die für APS-C ausgelegt sind. Der Crop-Faktor von APS-C liegt bei etwa 1,5. Das ältere A-Mount geht auf die Minolta-Kameras zurück, die Sony 2006 übernommen hat.
Bei den Objektiven sortiert Sony nach den Reihen G und G Master (GM); der Stabilisator trägt die Bezeichnung OSS (Optical SteadyShot). Zahlreiche Kameragehäuse bringen zusätzlich einen eigenen Stabilisator mit, der mit dem im Objektiv zusammenarbeiten kann. Wie das im Einzelfall geregelt ist, steht in den Angaben zu Kamera und Objektiv.
Tamron: Telezooms für mehrere Systeme
Tamron ist ein japanischer Drittanbieter mit Objektiven für mehrere Bajonette. Das Programm reicht von Reisezooms bis zu Telezooms für Tiere und Sport. Im Namen steht Di für Objektive mit Vollformat-Bildkreis, Di II für APS-C und Di III für spiegellose Systeme. Der Stabilisator heißt VC (Vibration Compensation), ein Ultraschallantrieb USD.
Bei Drittanbietern für spiegellose Systeme lohnt der Blick in die Herstellerangabe: Autofokus-Funktionen, Bildstabilisierung im Zusammenspiel mit dem Gehäuse und die Möglichkeit, die Firmware über eine Dockingstation oder Software zu aktualisieren, hängen vom Objektiv und von der Kamera ab.
Sigma: Linien Art, Contemporary und Sports
Sigma gliedert sein Programm in drei Linien. Art steht für optisch aufwendige, oft lichtstarke Festbrennweiten und Zooms, Contemporary für kompaktere und leichtere Konstruktionen, Sports für robuste Objektive mit Abdichtung, etwa für Tier- und Sportfotografie. Der Stabilisator heißt OS (Optical Stabilizer), ein Ultraschallantrieb HSM.
Die Kürzel DG, DC und DN folgen demselben Muster wie bei Tamron: DG für Vollformat-Bildkreis, DC für APS-C, DN für spiegellose Systeme. Sigma ist außerdem Mitglied der L-Mount-Allianz mit Leica und Panasonic und bietet Objektive in dieser Fassung an.
Zeiss: Optik aus Oberkochen für fremde Systeme
Zeiss gibt es seit 1846 und stellt neben Fotoobjektiven Mikroskope, Messtechnik und Kino-Optik her. Eine eigene Kamera-Plattform bietet das Unternehmen nicht, die Fotoobjektive entstehen für die Bajonette anderer Hersteller. Einige Reihen sind rein manuell, andere haben Autofokus.
Im Telebereich liegt der Schwerpunkt auf Festbrennweiten im kurzen Telebereich, zum Beispiel für Porträts. Lange Telezooms sind kein Schwerpunkt. Beschichtungen sollen Reflexe und Streulicht mindern; wie wirksam das ist, lässt sich nur am konkreten Objektiv und im Gegenlicht beurteilen.
Fujifilm: X-System und Mittelformat
Fujifilm baut Kameras und die Fujinon-Objektive dazu. Das X-Bajonett gehört zu den APS-C-Kameras mit Crop-Faktor etwa 1,5; das GF-Bajonett bedient das Mittelformat der GFX-Reihe, das für Teleobjektive eine geringere Rolle spielt. Viele X-Objektive haben einen Blendenring am Tubus. Das Kürzel OIS steht für Bildstabilisierung, WR für Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser, LM für einen linearen Fokusmotor.
Zum X-System gehören Telezooms in unterschiedlichen Brennweitenbereichen und Lichtstärken. Das Angebot ist kleiner als bei den großen Systemen mit langer Geschichte, bei den gängigen Brennweiten aber vorhanden. Einen Überblick über die Telezooms gibt der Hersteller auf seiner Website.
OM System und Olympus: Micro Four Thirds
Olympus entwickelte das Micro-Four-Thirds-System mit; seit 2021 führt OM Digital Solutions das Kameraangebot unter dem Namen OM System weiter. Der Crop-Faktor von Micro Four Thirds beträgt 2,0. Ein Objektiv mit 150 mm Brennweite entspricht deshalb im Bildwinkel etwa 300 mm am Kleinbild, ein 300-mm-Objektiv etwa 600 mm.
Dieser Faktor macht kompakte Telebereiche möglich, weil die Optik für den kleinen Sensor weniger Glas und Gewicht braucht. Die Schärfentiefe fällt bei gleichem Bildausschnitt und gleicher Blende größer aus als am Vollformat. Panasonic ist als zweiter großer Hersteller im System vertreten; ob Objektive beider Marken zusammenpassen, regeln die Herstellerangaben.
Leica: M- und L-Bajonett
Leica fertigt in Wetzlar Kameras und Objektive. Das M-Bajonett gehört zu den Messsucherkameras: Hier wird manuell fokussiert, und Teleobjektive sind klein und ohne Stabilisator gebaut. Das L-Bajonett gilt für spiegellose Kameras, die Objektive haben in der Regel Autofokus.
Die Marke steht für aufwendige Verarbeitung und Metallgehäuse, was sich im Gewicht und im Preisgefüge der Oberklasse niederschlägt. Wer ein Leica-Objektiv an einem anderen System nutzen will, ist auf Adapter angewiesen, die der jeweilige Hersteller freigeben muss.
Samyang und Rokinon: manuell fokussierende Objektive
Samyang ist ein südkoreanischer Hersteller, dessen Objektive je nach Markt unter anderem als Rokinon (Nordamerika) oder Walimex (Deutschland) verkauft werden. Rokinon ist also keine eigenständige Firma, sondern ein Vertriebsname. Viele Objektive sind rein manuell und liegen preislich in der Einsteiger- bis Mittelklasse; neuere Reihen haben teils Autofokus, vor allem für Sony E-Mount.
Manuell zu fokussieren braucht Übung, besonders bei offener Blende und kurzem Abstand, weil die Schärfentiefe dann sehr gering ist. Für bewegte Motive wie Vögel oder Sportler eignet sich der Ansatz nur eingeschränkt. Für Porträts, Landschaften und Videos mit kontrolliertem Fokus ist er verbreitet.
Tokina und Voigtländer: Schwerpunkt außerhalb des Telebereichs
Tokina gehört zur japanischen Kenko-Tokina-Gruppe. Die AT-X-Reihe ist bekannt für lichtstarke Zooms mit durchgehender Blende; der Schwerpunkt lag traditionell bei Weitwinkelzooms, im Telebereich ist das Angebot kleiner.
Voigtländer ist eine der ältesten Optikmarken. Heute läuft der Name bei einem japanischen Hersteller; die Objektive sind überwiegend manuell, kompakt und für Leica M und spiegellose Systeme gedacht. Der Schwerpunkt liegt auf Normal- und Weitwinkelbrennweiten, Telebrennweiten sind selten.
Angénieux und Cooke: Kino-Objektive
Angénieux (Frankreich) und Cooke (Großbritannien) stellen Objektive für Filmproduktionen her. Sie sind für Kino-Kameras mit PL-Bajonett und professionelles Zubehör konstruiert, haben Zahnkränze für Schärfenzieher und sind auf gleichmäßiges Fokussieren und Zoomen ausgelegt.
Für Hobbyfotografen sind diese Objektive aus drei Gründen keine Option: Sie werden in der Regel manuell fokussiert, gehören in der Anschaffung zur Oberklasse und sind ohne Schärfenzieher unhandlich. Wer Video mit Teleobjektiven plant, findet in den üblichen Fotosystemen genug Auswahl.
Autofokus-Antriebe und Stabilisierung im Vergleich
Die Antriebe der Hersteller folgen drei Bauprinzipien. Ultraschallmotoren (USM, HSM, USD) arbeiten schnell und leise und sind in Telezooms verbreitet. Lineare Motoren bewegen schwere Fokusgruppen direkt und leise, was Serienbilder und Video begünstigt. Schrittmotoren (etwa STM bei Canon) laufen sehr ruhig und eignen sich gut für Video, sind aber bei sehr schweren Linsengruppen weniger verbreitet. Welcher Antrieb in einem Objektiv sitzt, nennt der Hersteller im Datenblatt.
Bei der Bildstabilisierung arbeiten Objektiv und Gehäuse oft zusammen. Der Objektiv-Stabilisator verschiebt Linsengruppen, der Gehäuse-Stabilisator den Sensor. Bei langen Telebrennweiten profitiert vor allem der Stabilisator im Objektiv, weil er bei Spiegelreflexkameras auch das Sucherbild beruhigt. Beides verlängert nur die Zeiten, die Sie aus der Hand halten können, und lässt Motive in Bewegung dennoch unscharf werden. Dafür zählt weiterhin die Verschlusszeit: Ohne Stabilisator gilt als Faustregel etwa 1/(äquivalente Brennweite) Sekunde.
Adapter zwischen den Systemen
Zwischen vielen Bajonetten gibt es Adapter. Der Hersteller der Kamera bietet in der Regel einen eigenen an, um die Objektive des älteren Systems an spiegellosen Gehäusen weiter zu nutzen. Adapter anderer Anbieter können Autofokus, Blendensteuerung oder Bildstabilisierung einschränken. Ob ein bestimmtes Objektiv samt Adapter an Ihrer Kamera funktioniert, entnehmen Sie den Angaben beider Hersteller und nicht einer Faustregel.
Bei einem Telekonverter müssen Sie zusätzlich mit Lichtverlust rechnen: Ein 1,4-fach-Konverter kostet eine Blendenstufe, ein 2-fach-Konverter zwei. Auch der Autofokus kann dadurch langsamer werden oder bei lichtschwachen Objektiven ganz aussetzen. Welche Konverter zu welchem Objektiv gehören, legt der Hersteller fest.
Kürzel in Objektivnamen lesen
Viele Fragen zur Wahl eines Herstellers lassen sich klären, indem man die Kürzel im Namen aufschlüsselt.
| Kürzel | Bedeutung | Verwendet von |
|---|---|---|
| DX, EF-S, DC, Di II, E (Sony) | Objektive für das APS-C-Format | Nikon, Canon, Sigma, Tamron, Sony |
| FX, EF, DG, Di, FE | Objektive für Vollformat | Nikon, Canon, Sigma, Tamron, Sony |
| DN, Di III | Objektive für spiegellose Systeme | Sigma, Tamron |
| IS, VR, OSS, OS, VC, OIS | Bildstabilisierung | Canon, Nikon, Sony, Sigma, Tamron, Fujifilm |
| USM, HSM, USD, STM | Autofokus-Antriebe | Canon, Sigma, Tamron |
| ED, FL | Spezialgläser gegen Farbfehler | Nikon und andere |
Kamerahersteller oder Drittanbieter?
Objektive des Kameraherstellers sind auf Gehäuse, Autofokus und Firmware abgestimmt und bei neuen Kameramodellen meist sofort voll nutzbar. Drittanbieter bieten häufig günstigere Alternativen oder Brennweiten, die der Kamerahersteller nicht im Programm hat, etwa lange Telezooms für spiegellose Systeme. Dafür kann der Funktionsumfang an einzelnen Kameras eingeschränkt sein, etwa bei Serienbildgeschwindigkeit, Augen-Autofokus oder dem Zusammenspiel von Objektiv- und Gehäuse-Stabilisator.
Ob ein Drittanbieter-Objektiv an Ihre Kamera passt und welche Funktionen es dort unterstützt, steht in der Herstellerangabe des Objektivs. Unabhängige Tests helfen bei der Einschätzung der Bildqualität, am besten mehrere von verschiedenen Redaktionen. Wer sich unsicher ist, leiht ein Objektiv vor dem Kauf aus oder probiert es im Fachgeschäft aus.
Genannte Objektive
Objektive, die dieser Beitrag behandelt:
Zoomobjektive
- Nikon Z 24-200 mm f/4-6.3 VR
- Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150 mm f/2.8 PRO
- Fujinon XF 50-140 mm f/2.8 R LM OIS WR
- Leica Vario-Elmar-T 55-135 mm f/3.5-4.5
- Fujinon XF 55-200 mm f/3.5-4.8 R LM OIS
- Canon EF 70-200 mm f/2.8L IS III USM
- Nikon AF-S NIKKOR 70-200 mm f/2.8E FL ED VR
- Sigma 70-200 mm f/2.8 DG OS HSM Sports
- Sony FE 70-200 mm f/2.8 GM OSS
- Tamron 70-200 mm f/2.8 Di VC USD G2
- Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300 mm f/4.8-6.7 II
- Tokina AT-X 840 80-400 mm f/4.5-5.6
- Fujinon XF 100-400 mm f/4.5-5.6 R LM OIS WR
- Sony FE 100-400 mm f/4.5-5.6 GM OSS
- Canon RF 100-500 mm f/4.5-7.1L IS USM
- Sigma 150-600 mm f/5-6.3 DG OS HSM Contemporary
- Tamron 150-600 mm f/5-6.3 Di VC USD G2
- Sony FE 200-600 mm f/5.6-6.3 G OSS
Festbrennweiten
- Rokinon 85 mm f/1.4 AS IF UMC
- Samyang 85 mm f/1.4 AS IF UMC
- Sigma 85 mm f/1.4 DG HSM Art
- Tokina AT-X 100 mm f/2.8 PRO D
- Zeiss Milvus 100 mm f/2
- Leica APO-Telyt-M 135 mm f/3.4
- Rokinon 135 mm f/2.0
- Samyang 135 mm f/2.0 ED UMC
- Zeiss Batis 135 mm f/2.8
- Nikon AF-S NIKKOR 300 mm f/2.8E FL ED VR
- Olympus M.Zuiko Digital ED 300 mm f/4 IS PRO
- Canon EF 400 mm f/2.8L IS III USM
Kurz gesagt
- Zuerst Bajonett und Sensorformat klären, dann den Hersteller wählen.
- Kamerahersteller bieten abgestimmte Objektive, Drittanbieter oft zusätzliche Brennweiten und Preisklassen.
- Kürzel wie IS, VR, OSS, OS oder VC bezeichnen dieselbe Funktion: Stabilisierung gegen Verwackeln.
- Rokinon und Walimex sind Vertriebsnamen von Samyang; Kino-Hersteller wie Angénieux und Cooke sind für Fotografen keine Option.
- Funktionsumfang und Kompatibilität prüfen Sie in den Herstellerangaben zu Kamera und Objektiv.
Häufige Fragen zu Teleobjektiv-Herstellern
Welche Hersteller bauen Teleobjektive?
Teleobjektive bauen Kamerahersteller wie Canon, Nikon, Sony und Fujifilm sowie Drittanbieter wie Tamron, Sigma und Samyang. Hinzu kommen Zeiss, Leica und Voigtländer mit kleineren Programmen im Telebereich.
Woran erkenne ich ein gutes Teleobjektiv?
An der Konstruktion und den Herstellerangaben: Lichtstärke, Bildstabilisierung, Autofokus-Antrieb, Abdichtung und Gewicht. Aussagen zur Schärfe sind nur am konkreten Exemplar belegbar, am besten durch mehrere unabhängige Tests oder durch eigenes Ausprobieren.
Wie wähle ich zwischen Kamerahersteller und Drittanbieter?
Zuerst zählt das Bajonett Ihrer Kamera. Danach hilft ein Blick in die Herstellerangaben, ob das Objektiv die Funktionen Ihrer Kamera unterstützt. Kamerahersteller bieten Abstimmung, Drittanbieter oft mehr Auswahl in einer Preisklasse.
Sind Tamron und Sigma eine Alternative zu Originalobjektiven?
Beide Marken bieten Telezooms und Festbrennweiten für mehrere Systeme an, teils in der Einsteiger- und Mittelklasse. Ob alle Funktionen Ihrer Kamera unterstützt werden, steht in der Herstellerangabe.
Was bedeuten Kürzel wie IS, VR, OSS, OS und VC?
Es sind die Namen der Bildstabilisierung bei Canon, Nikon, Sony, Sigma und Tamron. Sie gleichen das Verwackeln aus der Hand aus, nicht die Bewegung des Motivs.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu