Verschlusszeiten & Verwacklung
Artikel dazu, wie Sie mit passender Verschlusszeit, Stabilisierung und ruhiger Kamerahaltung Verwacklung und Bewegungsunschärfe bei Teleaufnahmen vermeiden.
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Lange Brennweiten vergrößern nicht nur das Motiv, sondern auch jede kleine Bewegung der Kamera. In dieser Rubrik finden Sie Artikel dazu, wie Verschlusszeit, Brennweite und Kamerahaltung zusammenhängen und wie Sie mit einem Teleobjektiv scharfe Bilder erhalten.
Ohne Stabilisator gilt eine Faustregel: Die Verschlusszeit sollte höchstens 1/(äquivalente Brennweite) Sekunde betragen. Ein 300-mm-Objektiv an einer APS-C-Kamera entspricht etwa 450 mm Kleinbild. Rund 1/500 s ist dann ein sinnvoller Ausgangswert.
Unschärfe hat zwei Ursachen. Verwacklung entsteht, wenn sich die Kamera bewegt. Bewegungsunschärfe entsteht, wenn sich das Motiv bewegt. Ein Bildstabilisator im Objektiv oder in der Kamera hilft gegen Verwacklung, nicht gegen ein bewegtes Motiv. Ein bewegtes Motiv frieren Sie nur mit einer kürzeren Verschlusszeit ein.
Die Beiträge behandeln außerdem Stativ, Einbeinstativ und ruhige Kamerahaltung. Sie erklären den Einfluss von Licht und ISO-Wert und zeigen typische Fehlerquellen bei unscharfen Teleaufnahmen.